Mindfullness • Weisheitslehren

Der Christ von morgen wird ein Mystiker sein,
einer der etwas erfahren hat; oder er wird nicht mehr sein.
Karl Rainer

Das 21. Jahrhundert bringt die Notwendigkeit einer klugen spirituellen Haltung mit sich. Achtsamkeitspraxen wie Meditation oder Kontemplation gehören immer mehr zum täglichen Leben.

Der integrale Ansatz befasst sich auch mit Religion und Spiritualität in der Moderne und Postmoderne. In der Entwicklung von spiritueller Intelligenz aller Völker sieht er den Schlüssel für das Überleben von Mensch und Erde und für zukünftige Formen friedlichen Zusammenlebens. Integral ist dabei weit mehr als das, was im Allgemeinen als ganzheitlich betitelt wird. Es bedeutet, sämtliche, dem Menschen aktuell mögliche Perspektiven einzunehmen und keine dieser Ansichten zu bevorzugen unter jedoch Berücksichtigung der jeweiligen Situation. Integrale Spiritualität wirft einen Blick in Richtung Zukunft, inwiefern Religion und Spiritualität eine neue Rolle übernehmen können, die bislang übersehen worden ist.

Eine transformierende Wahrnehmungsperspektive die Vision und Praxis miteinander verbindet, ist vom Möglichkeitsraum inspiriert. Der Erkenntnisweg hierzu ist eine geerdete Spiritualität.

Aus einem konsequenten nach-innen-Horchen kommt etwas zurück. Je mehr ich hinein höre, desto mehr Impulse, Bilder und Antworten strömen zurück. Das Herz wird mit der Zeit zu einer Quelle, die immer ergiebiger quillt und nährt. Sie schenkt Geborgenheit und gibt Halt und Orientierung. Sie nährt tiefer, mit Sinn und Weisheit. Sie kann zu einer Quelle von Freiheit werden. Angst-Freier.  Die wachsende Gewissheit über ´Wer bin ich?´und ´Was ist meine Aufgabe in der Gesellschaft?´ geben uns Menschen Stabilität, Ausdauer und Umsetzungskraft.
Die neue salonkultur ergänzt multikontextuales Wissen um die tieferen Ebenen alter Weisheitstraditionen.
Mystik bedeutet aufmerksam zu sein. I.d.R. mit geschlossenen Augen. Um das wahrzunehmen, was sich hinter dem Sichbaren, der Oberfläche, befindet. Was im Geistigen der Anlass ist, warum etwas in unserer sinnlichen Welt erkennbar wird. Da das mit unserer Ratio Erfassbare, das Sichtbare, lediglich Ergebnisse eines geistigen Zusammenhangs sind. Hier zwischen liegt ein Schleier, manche nennen ihn den blinden Fleck der Aufmerksamkeit, den es gilt zu durchdringen, damit eine neue Sicht frei werden kann.

3-architectures

Daher empfehlen sich Achtsamkeitstechniken wie Meditation und Kontemplation. Der Mensch muss nicht 24h, rund um die Uhr, auf dem Kissen sitzen. Manches Mal ist ein kurzes, tiefes Besinnen ergiebiger. Der Erkenntnisweg innerer Erfahrung braucht manchmal Geduld. Zeit, die wertvoll investiert ist. Denn unser Handeln kommt dann von einem tieferen Punkt erweitertem Handlungsspektrums.

Der Weg nach Hause ist ein Weg durch die Leere und wieder zurück und dann stellst du fest, dass du niemals irgendwo anders gewesen bist.
aus dem Zen


  • Achtsamkeitstraining
    Visualisation • Kontemplation • Meditation
    Jeder Salon beinhaltet zu Beginn und am Ende Achtsamkeitsrituale.
    Zur Sammlung und zur Vertiefung des Wesentlichen. Und um mehr in Kontakt zu unserer wahren Essenz zu gelangen.
  • Tun wir dies in einer Gruppe, geschieht folgendes: Der Herzschlag aller Anwesenden synchronisiert sich. Etwas beginnt sich zu verbinden. Besten Falls entsteht ein sogenanntes Feld. C.G. Jung nannte diese Felder Archetypen, Rupert Sheldrake morphogenetische. Diese Erkenntnis und Phänomen nutzen wir z.B. auch bei der Aufstellungsarbeit.

Eine integrierende, dialektische Perspektive, die Denken und Fühlen, Vision und Praxis miteinander verbindet, ist vom Potentialraum inspiriert. Der Erkenntnisweg hierzu ist eine angebundene + geerdete Spiritualität. In Verbindung mit dem täglichen Leben und der Weisheit des Lebens ergibt sich eine gelebte Mystik. Gerade die deutsche Geschichte darf hier auf unzählige große Akteure und Vorbilder zurückblicken.

Gott, die Liebe, sah, dass das menschliche Herz nicht anders als durch Liebe zu gewinnen sei, wie es denn durch Liebe geschaffen und darum zur Liebe so sehr geneigt ist. So warf er denn dem Menschen den Angel der Liebe zu, indem Er ihm sein Wort und seinen Sohn schenkte, und ihn mit unserer Menschheit bekleidete, um einen dauernden Frieden zu stiften.´
Katharina von Siena 1347-1380, italienische Mystikerin


Aus einem konsequenten nach-innen-Horchen kommt etwas zurück. Je mehr ich hinein höre, desto mehr Impulse, Bilder und Antworten strömen zurück. Das Herz wird mit der Zeit zu einer Quelle, die immer ergiebiger quillt und nährt. Sie schenkt Geborgenheit und gibt Halt und Orientierung. Sie nährt tiefer, mit Sinn und Weisheit. Sie kann zu einer Quelle von Freiheit werden. Angst-Freier.  Die wachsende Gewissheit über ´Wer bin ich?´und ´Was ist meine Aufgabe in der Gesellschaft?´ geben uns Menschen Stabilität, Ausdauer und Umsetzungskraft. Gemäß Joseph Beuys: ´Jeder Mensch ist ein Kunstwerk´.

An Ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
Matthäus, 7,16