2016

  • Theorie U • U Lab Hub
    Leading FROM the emerging Future  Die Veredelung des eigenen Selbst

potentialerwachen

Der U-Prozess lädt in einen Lern- und Reflektionsraum ein, gemeinsam mit einer weltweiten und gleichzeitig lokalen Gemeinschaft (Synchro-Raum zum MIT) die eigene Transformation und Projektideen für den (gesellschaftlichen) Wandel co-kreativ zu entwickeln.
Es ist ein Kommunikationstraining an Aufmerksamkeit und Achtsamkeit, mehr zu sehen und wahrzunehmen um somit seine Optionen zu optimieren, Lösungsfindungen und Erkenntnisse zu steigern.

Dazu werden verschiedenste systemisch-integrale Methoden und die Weisheit der Gruppe genutzt. Sie bringen Impulse und Ideen in Rhein-Main in die Praxis. Der Hub ist gleichzeitig ein verdichteter und tiefer Raum seinen eigenen Schattenaspekten zu begegnen und daran in liebevoller und zugewandter Atmosphäre zu wachsen. Sanftes Turbo-Lernen an der eigenen Identität. Ecce Homo – wer bin ich?


  • Das Leben fordert neue Räume  Warum wir Alternativen und Vielfalt im Wohnen brauchen • Der Salon im Dialog im Deutschen Architektur Museum • DAM: Birgit Kasper vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. • Prof. Marion Goerdt, Architektur und Stadtplanung, Frankfurt

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Wie wohnen Sie heute? Wie wollen Sie in 20 Jahren wohnen?

Welche Bilder von Häusern und Wohnungen sehen wir vor unserem geistigen Auge, wenn wir uns unsere optimale Wohnsituation vorstellen? Heute ist die klassische Kleinfamilie nicht mehr die Regel und das klassische Einfamilienhaus nicht besonders anpassungsfähig, wenn sich die Familienstrukturen oder die beruflichen Anforderungen ändern. Manch andere Phantasie ist oft schlichtweg nicht bezahlbar.

Im Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. haben sich diverse Gruppen, Interessierte und Fachleute zusammengeschlossen, die neue Vorstellungen vom Wohnen entwickeln. Dementsprechend sind die Gebäude andersartig, sie entstehen in partizipativen Prozessen, sie haben ein unkonventionelles Raumprogramm, bieten vielfältige Nutzungen und sind in unterschiedlichen Rechtsformen organisiert. Aber leider sind sie in Frankfurt am Main zurzeit noch relativ selten.

Wir möchten mit Ihnen diskutieren, was man tun kann, damit die aktuelle Wohnraumproduktion nicht weiter am Bedarf vorbei geht und auf welche Weise innovative Räume sogar neue Lebensweisen ermöglichen.

Eine kostenfreie Veranstaltung, bei der wir aufgrund unserer Gemeinnützigkeit um Ihre übliche Abendspende bitten.

BirgitKasperDipl.-Ing. Birgit Kasper ist Diplom-Verwaltungswirtin und Stadtplanerin (AkH) und arbeitet in den Bereichen Stadtforschung und neue Wohnformen.
Sie leitet die Koordinations- und Beratungsstelle des Netzwerks Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. seit 2009 und arbeitet außerdem zeitweise freiberuflich in der Wohn- und Mobilitätsforschung. Sie war mehrere Jahre Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund, hat anderthalb Jahre in Chicago studiert und war einige Zeit im European Network for Housing Research (ENHR) aktiv.
Birgit Kasper ist seit März 2013 Mitglied des Vorstands des Bundesverbands Forum für gemeinschaftliches Wohnen e.V. und seit August 2014 Mitglied der AG Wohnungsbau in Hessen der Architektenkammer Hessen.

Marion GoerdtProf. Dipl. Ing. Marion Goerdt ist Architektin und Stadtplanerin. Sie ist mit den Themen Stadt + Wohnen in Praxis und Lehre tätig, ihr Schwerpunkt ist die Beziehung zwischen Individuum und Gemeinschaft.
Sie ist seit 1992 freiberuflich tätig und seit 1997 außerdem am Fachbereich Architektur der Hochschule Trier. Vor ihrer selbstständigen Tätigkeit war sie mehrere Jahre bei Renzo Piano in Genua und bei Rem Koolhaas in Rotterdam beschäftigt.
Seit 2012 ist Marion Goerdt in Frankfurt ansässig und aktives Mitglied im Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen.

Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V.
Prof. Marion Goerdt • Stadtplanung + Architektur


  • Geldsystem – quo vadis? Von der Hierarchie zum dezentralen Netzwerk – Wirtschaftsreformen zur Krisenbewältigung • Dr. Dag Schulze, Experimentalphysiker, Mobilitäts-, Klimaschutz- und Geldexperte

Die VW-Abgasaffäre, die diversen Skandale bei der Deutschen Bank, die Korruption bei der Fifa und viele weitere Beispiele zeigen die Krise hierarchischer Strukturen. Gleichzeitig schreitet die Vermögenskonzentration immer weiter voran: Inzwischen gehört nur 62 Menschen die Hälfte des Weltvermögens. Rund 1.300 Konzerne kontrollieren fast 80 % des Weltumsatzes. Demgegenüber hat die Wissenskonzentration beginnend mit dem Buchdruck deutlich abgenommen. Durch das Internet kann globales und lokales Wissen praktisch überall verfügbar gemacht werden. Allerdings ist der Umbau des Internets vom ursprünglich dezentralen zum zentralen Netzwerk im vollen Gange: Server-Client- und Cloud-Lösungen werden immer dominanter. Auch die Netzneutralität, die einen gleichberechtigten Zugang ermöglicht, steht zur Disposition.

Der Vortrag und das sich anschliessende Gespräch gehen der Frage nach, warum sich in Wirtschaft und Gesellschaft hierarchische Strukturen immer noch halten können und sogar wieder dominanter werden, obwohl sich in der beruflichen und gesellschaftlichen Praxis zeigt, dass dezentrale Netzwerke viel besser als zentrale Großstrukturen funktionieren. Es wird aufgezeigt, welche zentralen Reformen am Wirtschaftssystem vorgenommen werden müssen, damit funktionalere gesellschaftliche Strukturen entstehen und die multiplen globalen Krisen überwunden werden können.

Dr. Dag Schulze engagiert sich seit über zwanzig Jahren in verschiedenen Themenfeldern des Klimaschutzes. Die Schwerpunkte seiner bisherigen Arbeit lagen auf den Feldern regenerative Energien, Energieeinsparung und nachhaltige Mobilität. Für die Umweltstiftung WWF Deutschland baute der promovierte Experimentalphysiker ab 1998 ein Projektbüro für erneuerbare Energien in Berlin auf. Bei der solarmove GmbH konzipierte er ein Vermietsystem für Elektromotorroller und ein Stromtankstellennetz für die Berliner Innenstadt. Seit 2005 arbeitet Dag Schulze in der europäischen Geschäftsstelle des Klima-Bündnis im kommunalen Klimaschutz und leitet Projekte auf den Gebieten Energie, CO2-Bilanzierung, nachhaltige Mobilität, neue Lebensstile und Komplementärwährungen. Nebenberuflich hat er 2003/2004 das Regionalgeld ´Berliner´ mitinitiiert und 2010/2011 ein Konzept zur touristischen Nutzung der stillgelegten Überwaldbahn im Odenwald mit Solardraisinen erarbeitet und den Betrieb vorbereitet. Seit 2013 beschäftigt er sich mit wirtschaftssystemischen Fragestellungen.

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Gleichgewichtsgeld • Dr. Dag Schulze

 

 

 

 

 

 


  • Integral StAGES: Entwicklung, Bewusstheit, Schatten. Ein integrales Entwicklungs-, Auswertungs- und Anwendungsmodell • in englischer Sprache mit Simultanübersetzung • Terri O`Fallon PhD, USA und Kim Bata

Siehe auch Workshops Integral StAGES 30.8. – 4.9. im Salon Dieses Entwicklungsmodell wird zum 1. Mal in Deutschland vorgestellt. Integral StAGES ist das bislang umfassendste integral konzipierte Entwicklungsmodell, das empirisch erforscht und praktisch erprobt ist: Mit 12 Entwicklungsstufen vom Kleinkindalter, über das reife integrierte Ich bis zu transpersonalen Entwicklungsstufen. Diese Stufen werden in den beiden aufeinander aufbauenden Modulen mit einer jeweils passenden spirituellen Praxis und Schattenarbeit verbunden als Einheit von Aufwachsen, Aufwachen und Aufräumen. Entwickelt wurde Integral StAGES als Theorie und Auswertungsmethode für menschliche Entwicklung von Terri O`Fallon. Es entstand aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Bildungsbereich und der Entwicklungsforschung am CIIS (California Institute for Integral Studies) und bei Pacific Integral. Integral Stages ist empirisch untersucht (u. a. eine Validitätsstudie dreier neuer und späterer Stufen menschlicher Entwicklung, bei Fragen hierzu wenden sie sich an Terri@pacificintegral.com und korreliert mit dem am meisten genutzten und am besten erforschten Modell menschlicher Erwachsenenentwicklung: Loevinger-Skala und -Tradition – z. B. die Entwicklungsforscherin und Präsidentin der DIA, Dr. Susanne Cook-Greuter. Die sich wiederholenden, wellenartigen Muster von Entwicklung eröffnen uns ein reiches Spektrum vorhersagender Anwendungen in jedem Menschen, jedem Kollektiv und dem jeweiligen Umfeld. Integral StAGES bezieht Quadranten, Stufen, Zustände, Linien und Typen mit ein. Insofern ist es auch eine erste partielle Bestätigung Ken Wilbers Integraler Theorie.

Ziele: In den aufeinander aufbauenden Modulen lernen die TeilnehmerInnen das Modell theoretisch und durch eigene Erfahrungen kennen und anwenden – für ihre eigene Entwicklung als auch in ihrem Arbeitsfeld. Durch die Unterteilung der Stufenfolge in drei Ordnungen/Tiers (konkret, subtil & kausal) ergeben sich genaue, vorhersehbare und sich wiederholende Muster. Durch die Integration von psychologischer, psychodynamischer und spiritueller Entwicklung erleichtert es, gezielt die passende Methode und Praxis auszuwählen, um eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Dies umfasst: • vertikale Entwicklung • Aufwachsen/Growing-Up • spirituelle Reifung • Aufwachen/Waking-Up • und die Integration und Transformation von Schatten der früheren Stufen oder solcher die gegen aufkommende höhere Stufen gerichtet sind • Aufräumen/Cleaning-Up

Die beiden Referenten, Terri O`Fallon PhD und Kim Barta von Kim Barta Therapy, bringen in einem dynamischen, bildungs- und erfahrungsorientierten Workshop ihre jeweiligen Stärken und langjährigen Erfahrungen ein, um die Vorteile einer kohärenten Entwicklungsperspektive im Alltag anwendbar zu machen.


  • Zukunft – quo vadis? Künstliche Intelligenz • Steht die Menschheit vor einem evolutionären Sprung oder vor einer großen Spaltung? Martin Schmidt-Bredow, Zukunftsforscher, Medien- und Geldexperte aus München • In der GLS Bank Frankfurt

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Künstliche Intelligenz (KI) könnte diejenige disruptive Technik sein, die unsere alte Industriegesellschaft beendet, so wie einst frühindustrielle Technologien die Agrargesellschaft abgelöst haben. Leise schleichen sich die Vorläufer der KI mit autonom arbeitender Software in unseren Alltag. Die echte KI soll dann bis um 2040/50 aus der Symbiose mit den Kognitionswissenschaften entstehen, sich selber weiterentwickeln und autonom vom Menschen handeln können: Fortschritt oder Alptraum?

KI wird aber nicht das menschliche Gehirn imitieren und wie ein Mensch denken können, denn dieser hat auch Gefühle, (Vor)Urteile und Hormone. Solche eine KI-Superintelligenz würde nicht wie der Mensch denken, sondern ziemlich anders (John v. Neumann) und könnte jedoch im Team mit menschlicher Intuition und Kreativität ein Gespann von ungeahnten Möglichkeiten bilden.

Welche Bewusstseinshaltungen werden KI-Systeme haben? Die ihrer Schöpfer? Werden wir uns dann entscheiden müssen, ob wir in einer geistigen KI-Umwelt konventioneller, moderner, postmoderner oder integraler Haltung leben wollen?

Schließlich könnte zwischen Hirn und KI ein Austausch entstehen, der ohne Worte auskommt und dabei ein Feld für den gemeinsamen Zweck und Sinn aufbaut. Damit könnten ganz andere Teamgrößen möglich werden, bis hin zu einer Skalierung, dass solche Netzwerke sogar Nationalstaaten ersetzen könnten (Norbert Bolz), z.B. durch ´Virtual Countries´ oder ´small business networks´ (MIT). Liegt hier die Chance zu einer kooperativen Gemeinschaftsintelligenz vieler Menschen in Richtung eines integral-evolutionären Bewusstseins (Ken Wilber)?

Auf Risiken der KI verweisen Prominente wie Stephen Hawking oder Elon Musk. Dazu kommt, dass im Silicon Valley einflussreiche Vordenker und Investoren, die sog. Transhumanisten, die KI-Elektronik mit Nano- und Biotechnologie verschmelzen wollen, um eine Art neue Gattung von (Über?)Menschen zu schaffen (Cyborgs), was im worst case die Menschheit spalten könnte. Könnten normale Menschen dann noch auf Augenhöhe mit KI einerseits und Cyborgs andererseits gegenübertreten?

Eine kostenfreie Veranstaltung, bei der wir aufgrund unserer Gemeinnützigkeit um Ihre übliche Abendspende bitten.

MartinSchBrPorträt

Martin Schmidt-Bredow ist Diplomkaufmann und Wirtschaftsgeograf, zehn Jahre beruflich in der Politik engagiert, Assistent mehrerer MdBs; Mitbegründer von Radio Charivari (Nbg.-Mchn), Medien- und Marktforscher (Pro7); Komplementärwährungsexperte, Gründer der ersten Zeitbank Deutschlands (1. Preis der Bürgerstiftung Zukunftsfähiges München); Zukunftsforscher zum Thema postindustrielle Gesellschaft.

 

 

 


  • Future at work: Social Entrepreneurship Education: Initiiere Veränderungen, fördere Innovationen, sei sozial. Jenseits von social-washing und Massen-Pitchings • Eine Kooperation des Wirtschaftssalons mit dem Institut für Soziale Infrastruktur (ISIS), Frankfurt • Der Diplomsoziologe Dr. Udo Neumann stellt das EU-Gemeinschaftsprojekt SEED vor

Industrie 4.0 und die Suche nach sozialen Innovationen: Soziale Unternehmen sind treibende Kräfte des Wandels. Sie entwickeln innovative Lösungen für soziale Probleme. Sie wenden Geschäftspraktiken an, die dem Gemeinwohl dienen, auf Werten der Solidarität und des Empowerments basieren und Chancen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen schaffen.

Förderung Sozialen Unternehmertums, aber wie? Neben der Vorstellung des Projektes ´SEED´ durch Herrn Dr. Neumann ist der Abend der Auftakter für die weitere Projektumsetzung in Frankfurt/Rhein-Main. Die Salongäste sind eingeladen, sich nach einem Podiums-Dialog mit weiteren Multiplikatoren in das Gespräch einzubringen. Fragen der neuen Art der Finanzierung und des Mitarbeiter-Commitments werden im Vordergrund stehen.

Das SEED-Projekt zielt darauf ab, gemeinsame Maßnahmen zur Förderung der Qualifizierung von Sozialem Unternehmertum zu entwickeln, indem:

  • bewährte Verfahren von Sozialunternehmen in verschiedenen EU-Ländern identifiziert und gefördert werden;
  • eine Reihe von Materialien entwickelt werden, die von Erwachsenenbildnern in der Schulung Sozialer Unternehmen eingesetzt werden können;
  • internationaler Erfahrungsaustausch für potenzielle soziale Unternehmensgründer angeboten wird;
  • Pilotaktivitäten in den Partnerländern mit Schwerpunkt auf der Ausbildungsförderung für neue Sozialunternehmer durchgeführt werden.

Dr. Udo Neumann ist Diplomsoziologe und promovierter Dr. phil. (Universität Frankfurt am Main). Er war Mitglied im wissenschaftlichen Gutachtergremium für den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Ebenso Geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Sozialberichterstattung und Lebenslagenforschung, Frankfurt, Geschäftsführer der ISL Sozialforschung, Darmstadt und Leiter der Abteilung Bevölkerung und Gesellschaft im Statistischen Landesamt Rheinland-Pfalz als auch Partner der Marketing Corporation, Bad Homburg. Dr. Neumann ist seit 2014 Geschäftsführender Gesellschafter der ISIS GmbH.

Udo_Neumann_BildInstitut für soziale Infrastruktur, ISIS Frankfurt
Das EU-Projekt SEED • Social Entrepreneur Education
Facebook-Seite von SEED

 

 

 

 

 


  • Der eigenen Spur folgen – eine Einführung in die Methode des Focusing • Christine Göllner, Dipl.-Kauffrau und Pädagogin, derzeit verantwortlich bei der VHS Frankfurt

KompassFokussing

Wenn ein Mensch konsequent der Spur der eigenen Wahrheit folgt, beginnt er nach außen zu strahlen und andere anzuziehen. In diesem Vortragsworkshop nehmen wir uns Zeit, unserer inneren Stimme zu lauschen.
Wir widmen unsere Aufmerksamkeit dem Ort in unserem Körper, der sowohl das körperliche Wissen von dem enthält, was nicht stimmt, als auch von dem, wie es richtig wäre.
In ihrem Vortrag gibt uns Christine Göllner einen Einblick in die Methode des Focusing, die den Zugang zu Gespür und Intuition unterstützt und damit Entwicklung und wahrhaftige Lebendigkeit ermöglicht.

Christine Göllner ist Seminarleiterin, Coach, Verantwortliche Mitarbeiterin der VHS Frankfurt für die Bereiche Psychologie, Religion, Philosophie. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung und dem Verstehen des ´schon Gespürten aber noch nicht Gewussten´. Langjährige Erfahrung als Reisende und Reiseleiterin durch die unbekannten Gefilde des Unbewussten hat sie in der Erkenntnis bestärkt, dass alles was da ist, auch sein darf. Denn nur was da sein darf, kann sich verändern.

Praxis für Erlebnisbezogenes Denken • Christine Göllner


  • Die Persönlichkeit aus der Sicht des integralen Bewusstseins • Welche Bedeutung hat diese Perspektive für Führungskräfte?Dr. Lea Stellmach

Dr. Lea Stellmach, Medizinerin, Körperpsychotherapeutin, Energieheilerin, Coach und spirituelle Lehrerin leitet das Institut für Körperpsychotherapie und Persönliche Entwicklung in Hofheim am Taunus.

Seit 16 Jahren vermittelt sie ihren Klienten einen umfassenderen Blick auf die eigene Persönlichkeit und die Möglichkeit eine ganzheitliche Entwicklung anzustreben. Jedes Problem wird in dieser Herangehensweise zu einer Chance, zu einem Zugang in einen Bereich innerer Ressourcen, von dem Menschen in unserer kulturellen und persönlichen Sozialisation überwiegend abgeschnitten sind. Diese innere Arbeit hat sich bei Menschen in wirtschaftlichen Führungspositionen ebenso bewährt wie bei Menschen die persönliche Probleme lösen möchten.

Wir werden die multiperspektivische Sicht auf die Persönlichkeit verstehen und kennenlernen, was buchstäblich dahinter zu finden ist und in uns allen schlummert. Und welche Erfahrungsmöglichkeiten und Ressourcen uns zugänglich werden wenn wir lernen dieses Verständnis anzuwenden. Wie könnte eine ganzheitliche Herangehensweise Ihre Führungskompetenz unterstützen und Ihre Mitarbeiter-Zufriedenheit stärken? Freuen Sie sich auf einen interaktiven und erfahrungsreichen Abend. Mit einer Selbsterforschung-Kostprobe zu Ihrer Führungskompetenz resp. einem selbst gewählten Thema.
Institut für Körperpsychotherapie und Persönliche Entwicklung


  • Lernkulturzeit: Achtsamkeit als Gestaltungselement für die Zukunft, die ´5 Ahas der Achtsamkeit´ • Silke Weiss, Lehrerin und Lernbegleiterin

Um sich in einer immer komplexer werdenden Welt Zuhause zu fühlen und dieses Zuhause jetzt und zukünftig aktiv gestalten zu können, müssen wir im Laufe unseres Bildungs- und Entwicklungsprozesses unser ganzes menschliches Potenzial kennenlernen und entfalten können. Und die rasende Entwicklung der letzten Jahre erfordert ein neues Denken, bis hin zu einer Umorientierung der Werte. Aus diesen Herausforderungen entstehen neue Chancen der Gestaltung Oft ist uns kognitiv klar, was zu tun sei und welches Verhalten eigentlich richtig wäre, um einem Leben ausgerichtet an globalen Menschheitszielen in all seinen Aspekten näher zu kommen. Das Brennen dafür und die konkrete Umsetzung im Alltag erfordert jedoch mehr als die Überzeugung, das Richtige zu tun. Diesen Weg, von globalen Zielen zu inneren Anliegen, möchten wir an diesem Salonabend beleuchten.

Silke Weiss: Organisation und Leitung des SINNPOSIUM Bildung und Bewusstsein, Leitung der LernKulturZeit, Potential-Coach für Teams und Einzelpersonen, Netzwerkerin im Bildungs-Transformationsbereich, Organisationsentwicklerin.
LernKulturZeit


  • Dualität und Polarität Warum es so wichtig ist, das eine vom anderen zu unterscheiden Armin Risi, Schweiz

Wir freuen uns sehr, dass der bekannte Philosoph und Autor Armin Risi aus der Schweiz Referent und Dialog­partner an unserem Frankfurter Salon sein wird. Die Neue Salonkultur als Veranstalter versucht, eine möglichst weite und integrierende Perspektive einzunehmen, um die vielfältigen Phänomene unserer Welt als Orientierungslandkarten darzustellen. Auch das bisher Errungene ist und kann nur Teilaspekt sein. Mit Ken Wilbers eigenen Worten: „True but partial“, also wahr, doch auch nur Teil eines noch Größeren. Insofern setzt sich der Frankfurter Salon die Aufgabe, nicht nur die typischen integralen Denkweisen aufzuzeigen und Themen entsprechend „einzuordnen“, sondern das Spektrum, aus dem Kern seines eigenen Ansatzes heraus, zu erweitern. Diese Haltung wollen wir mit Armin Risi fortsetzen. Er ist Vertreter einer „ganzheitlichen Spiritualität“, die er als „radikalen Mittelweg“ bezeichnet. Der Grundgedanke dabei ist, dass die heutige Gesellschaft in zwei Arten von Einseitigkeiten gefallen ist, einerseits im Namen von Gott – religiöse Machtansprüche, andererseits im Namen von Wissenschaft – atheistische/monistische Weltbilder. Beide Einseitigkeiten bekämpfen sich untereinander und gegenseitig und verstärken dadurch die Spaltung in einer zunehmenden Gewaltspirale, und das schon seit über zweitausend Jahren. Armin Risis Anliegen ist es, ältestes Wissen und neuste Erkenntnisse zu verbinden mit dem Ziel einer spirituell-ganzheitlichen Weltsicht, die von der Multidimensionalität des Kosmos ausgeht und den Menschen nicht materialistisch definiert. In der Diskussion von Spaltung, Kriegen und den Kriterien für Gut und Böse stellen sich die grundlegenden Fragen nach Zweiheit und Einheit. Sind Gut und Böse letztlich eins? Oder ist beides eine Illusion? Oder eine notwendige Erfahrung? Ist alles relativ und subjektiv? Sind wir einer philosophischen bzw. ideologischen Willkür ausgesetzt, ohne Kriterien und Maßstäbe für das, was Wahrheit ist? Gibt es überhaupt so etwas wie „Wahrheit“? Das Kennen des Unterschieds von Polarität und Dualität ist die Grundlage, die es uns ermöglicht, Missverständnisse und Halbwahrheiten zu vermeiden und eine klare Ausrichtung des Bewusstseins zu finden. Hier geht es um nichts Geringeres als um die Macht und Verantwortung des Einzelnen in der heutigen Zeit.

Armin Risi (geb.1962): Philosoph und Sachbuchautor, lebte als Mönch für achtzehn Jahre in vedischen Klöstern in Europa und Indien; Studium der Sanskrit-Schriften und der westlichen und östlichen Mysterientraditionen; seit 1998 freischaffender Schriftsteller, Referent und spiritueller Berater; ist Autor von drei Gedichtbänden und neun Grundlagenwerken zum aktuellen Paradigmenwechsel, insbesondere ´Der radikale Mittelweg – Überwindung von Atheismus und Monotheismus´ (2009/2016). Im November 2013 erschien ´Ihr seid Lichtwesen – Ursprung und Geschichte des Menschen´ (4. Auflage November 2015), ergänzt durch das Taschenbuch ´Evolution – Stammt der Mensch von den Tieren ab?´ (2014).´Der ‚radikale Mittelweg‘ ist nicht einfach eine neue Theorie oder Theologie, sondern eine Rückbesinnung auf das Urwissen der Menschheit und den gemeinsamen Kern aller Religionen – als Schlüssel zu einer echten und lichtvollen Revolution, die im Bewusstsein beginnt.´

Armin Risi + Theistic Network


  • Geld – Quo vadis? Die Finanzkrise, eine Krise des Geistes Eine integrale Antwort  Markus Schneider, Dipl. Volkswirt und freier Berater

Ken Wilber, Begründer der integralen Philosophie, beschreibt eine Landkarte des Bewusstseins und der Evolution. Mit seiner Arbeit liefert er Hinweise auf die Funktionsweise des menschlichen Geistes und versucht, das ´Große Ganze´ zu erfassen. Er verbindet den Westen mit dem Osten, genauso wie das Innere mit dem Äußeren. Dabei baut er Brücken zwischen den rationalen Wissenschaften und den spirituellen Traditionen und benutzt dafür eine Sprache, die dem rationalen Geist des Westens leicht zugänglich ist. Darin liegt die Chance und gleichzeitig die Gefahr seines Ansatzes.

Bei der Beschäftigung mit seinem Werk finden wir eine verführerische akkurate Beschreibung der Wirklichkeit ´da draußen´. Diese wirkt so verblüffend echt, dass wir beinahe seine Landkarte mit dem, was ist, verwechseln. Die großartige Leistung seiner Arbeit liegt zweifellos in der Sichtbarmachung der, für unseren Kulturkreis inneren, unsichtbaren Welten. Damit gibt er uns das Wissen zurück, das uns mit René Descartes und seinem Zitat ´Cogito, ergo sum – Ich denke, also bin ich.´ verloren gegangen ist. Er verbindet die kalte Rationalität mit der Wärme des Herzens, wobei seine Sprache deutliche Züge des rationalen Wissenschaftlers trägt, wenn er von Entwicklungslinien, Zuständen, Ebenen, Stufen und Perspektiven spricht.

Dies alles sind Hinweise, Zeiger auf etwas Fundamentaleres, auf den Urgrund, auf die Schöpfung, auf unser Leben selbst. In dem Vortrag erfahren Sie, warum die Krise des Geldes als eine Krise des berechnenden Verstandes zu verstehen ist und einen natürlichen nächsten Schritt der ENT-Wicklung der Menschheit darstellt. Die Krise des Geldes ist die Krise des Egos. Mit dem Erwachen der Menschheit entledigen wir uns der Zwänge und Regelungen des Geldes und entfernen aus unserer Gesellschaft alles, was zur Abtrennung eines isolierten Egos geführt hat.

Egal, was wir als Geld verwenden, Bits & Bytes, Papier, Gold etc. es wird so lange ein Ausdruck des berechnenden Verstandes bleiben und damit die Trennung in unserem Bewusstsein aufrecht erhalten, bis wir erkannt haben, dass wir nicht unser Verstand sind. Ken Wilber nennt das die postkonventionelle Gesellschaft.

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Markus Schneider, Dipl. Volkswirt arbeitet als freier Berater und Ausbilder für Führungskräfte in internationalen Unternehmen. Mit Evolution Management berät er Unternehmen und Einzelpersonen in ihrer spirituellen sowie unternehmerischen Entwicklung.
Evolution Management

 


  • Embodied Theory U • Celebrate your soul with Embodied Theory U • Angelika Uliczka

Embodied Theory U ist eine herzliche Einladung an Alle, die, die Praxis des „Inneren kreativen Erforschens“ kennenlernen möchten. „Nach innen lauschen“ ermöglicht die Erfahrung von fließender Identität, und öffnet uns für unser wahreres Selbst!

Wenn Sie eine Reise zum Ort des „Nicht-Wissens“, „Nicht-Denkens“ und „Nicht-Tun-Wollens“ buchen möchten, sind Sie herzlich eingeladen am 12. Mai im Rahmen des HUBs teilzunehmen. Ich freue mich auf Sie!

Self-attunement exercises, meditation, playful art, movement & dance in the U-process. Go on a journey to your inner self and delve deeply into the connection between your creativity and your spirituality! Presencing! Let it Flow!

AngelikaUFoto

Als Künstlerin & Coach beschäftigt sich Angelika Uliczka mit kreativen Prozessen, die überall stattfinden und essentiell Entwicklungen fördern. Künstlerische Intervention unterstützt gelingende Kommunikationsprozesse – bei Einzelnen, Teams und Unternehmen. Künstlerische Intervention und spirituelle Praxis fördert Non-lineares Denken, Improvisation, Gewahrsein, Gestaltungskompetenz und kreatives Handeln – im Innen wie Außen! www.angelika-uliczka.de

 


  • Endlich in der eigenen Kraft • Roswitha Köhler

kraftbuch_umschlag_HARDCOVER_1_print.inddUnsere Kraft im integralen Spiel aller Ebenen Sicher wollen wir alle kraftvoll sein. Warum verlieren wir aber immer wieder Kraft? Gründe dafür liegen nicht allein in den Überforderungen unseres Alltags, sondern auch in subtilen Bewusstseins-Blockaden. So hängen wir vielleicht noch in psychischen Problemen fest, lassen uns von alten, konditionierten Denk- und Gewohnheitsmustern kleinhalten oder durch manipulierende Kollektiv-Einflüsse von unserer eigenen Kraft abbringen. Ist da nicht ein radikaler Kurswechsel angesagt? Von der Schwäche in die Stärke, von antrainierter ´Opferhaltung´ in kreative Selbstbestimmung. Auch wenn wir die positive Seite leben, leuchten wir noch einmal ganz tief in die folgenden Fragen hinein: ´Wer bin ich wirklich? Was ist meine wahre Kraft? Wie kann ich meine einzigartigen Kraft-Potentiale zum Ausdruck bringen?´ An diesem Abend möchte uns Roswitha Köhler an die Komplexität von KRAFT und ihre Wunder heranführen und diese durch eingebaute Kurz-Meditationen erlebbar machen. Öffnen wir unser Herz für die Faszination unseres evolutionären Weges, damit unsere göttliche Natur vermehrt erstrahlen kann!
Roswitha Köhler aus Frankfurt ist Autorin zahlreicher Artikel und der Bücher ´Erwachen in die Kraft der Seele´ (Via Nova) und ´Endlich in der eigenen Kraft´ (TAO.de). Als Spirituelle Lehrerin leitet sie Seminare, Heilungs- und Meditationsgruppen. Ihre tiefsten Anliegen sind: Stärkung kreativen inneren Wachstums, Kraft- und Seelenentfaltung und umfassende Bewusstseinserweiterung. Wandel erleben • Roswitha Köhler


  • Wirtschaft – quo vadis?  Prof. Dr. Dr. Helge Peukert, Universität Erfurt + Michael Neumayer, Ethics Council in der GLS Bank Frankfurt

MakingMistakes

Im Integralen Wirtschaftssalon wollen wir gemeinsam mit dem Wirtschaftsprofessor und Staatswissenschaftler Helga Peukert und dem Mathematiker und geistlichen Begleiter Michael Neumayer über die Zukunft des Wirtschaftens und des Geldes sprechen. Nach einem Podiumsgespräch öffnen wir das dialogische Gespräch hin zu allen Salongästen.

Dr. Dr. Helge Peukert ist apl. Prof. am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Finanzsoziologie an der Universität Erfurt. Neben der Ökonomie des öffentlichen Sektors befasst er sich als heterodoxer Ökonom auch mit der Geschichte des ökonomischen Denkens, Wirtschaftsgeschichte und den Grenzen des Wachstums. In ´Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise´ und ´Das Moneyfest´ (beide Metropolis-Verlag) hat er gegenwärtige Krisenerscheinungen analysiert und einige radikale Reformen vorgeschlagen. Er ist u.a. Mitglied der Monetative und der Frankfurter Initiative Neue Geldordnung.
Prof. Dr. Dr. Helge Peukert

Michael Neumayer ist Mathematiker (Mag. rer. nat.) und zertifizierter Geistlicher Begleiter. Er leitet gemeinsam mit seiner Frau Carmen Neumayer, einer Theologin und Volkswirtin, Neumayer Ethics Council. Die in Frankfurt ansässige Unternehmensberatung ist spezialisiert auf Business Ethics und Unternehmenskulturentwicklung. Bei der Brückenbildung zwischen Wirtschaft und Ethik kann Herr Neumayer auf seine mehr als zwei Jahrzehnte lange Berufserfahrungen im internationalen Investmentbanking in Frankfurt, London und Wien zurückgreifen. Zuletzt war er European Head of Equity Derivative Sales für eine französische Investmentbank. Gemeinsam mit seiner Frau hat er Artikel zur Fragen der Ethik-Kultur veröffentlicht, zuletzt den Beitrag ´Den ethischen Pulsschlag messen´ in der Januar Ausgabe der Zeitschrift  01.2016 diebank.
Ethics Council • Michael Neumayer


  • Die Transformative Wirkung einer Komplementärwährung – Credere – auf Wirtschaft und Gesellschaft • Eine gemeinsame Visionsreise: Vom Heute ins Morgen • Martin Finger

Bei Visionen gibt es oft das Problem, dass die Utopie so weit von der Gegenwart entfernt ist, dass kein Weg dorthin erkennbar ist. Es fehlt eine Richtung für den 1. Schritt, um sich auf den Weg zu machen. Der heutige Abend gibt die Möglichkeit, auf dem Weg zur einer Gesellschaft von morgen zu wandeln. Die Verwirklichung einer Vision setzt einen Zugang aus dem Hier und Jetzt voraus. Nach einer kurzen Einleitung zur Funktionsweise der Komplementärwährung geht es anschließend darum, welche Wirkung Credere im jeweils eigenen Leben entfalten könnte.

Martin Finger ist freiberuflicher Softwareentwickler. Ein Studium bei der Fachhochschule für Oekonomie & Management hat er mit der Frage begonnen: ´Wie funktioniert unsere Wirtschaft und welche Rolle spiel das Geld darin?´ Am Ende des Studiums stand die Einsicht, dass ein anderes Wirtschaften ein grundlegend anderes Geldverständnis voraussetzt. Zunächst wurde die veränderte Rolle des Geldes im Rahmen einer Diplomarbeit ausformuliert. Inzwischen hat er sich eine Auszeit genommen, um seine Vision zu verwirklichen. Der erste Baustein dazu ist die Einführung einer Komplementärwährung unter dem Namen Credere.

Mögliche Dialog-Fragen:

  • Wie viel Geld müssten Sie monatlich zusätzlich zur Verfügung haben, damit Sie etwas an Ihrem Wochen-/Tagesablauf ändern würden und was würden Sie warum ändern?
  • Start mit 100 Credere: Was würden Sie damit anstellen?
  • Bei steigender Teilnehmerzahl würde dies einen freien Tag pro Monat/Woche bedeuten. Würden Sie einen Tag freinehmen? Was würden Sie an diesem Tag machen?
  • Wie ginge es Ihnen mit diesem zusätzlichen Einkommen?
  • Ab welchem Zusatz-Einkommen mittels der Komplementärwährung würden Sie - wenn überhaupt? - aus dem anderen ´Arbeits-System mittels Euro´ aussteigen? Wie hoch müßte das Einkommen sein?
  • Ist es nur die Einkommensfrage, welche Sie Ihr jetziges Leben beibehalten lässt?
  • Welche Ihrer Handlungen und Tätigkeiten sind Ihnen wichtig und warum? Wie viel Identität beziehen sie aus Ihrer derzeitigen Erwerbsarbeit und welcher Tätigkeit würden Sie nachgehen, wenn Sie Ihrer Berufung nachgingen?

Kurzvortrag: Was wissen Sie über die Entstehung des Geldes?
Credere • Eine KomplementärwährungMartin Finger


  • Die Zukunft der Liebe ist integralMartin Ucik, Autor des Buches ´Integrale Beziehungen´

Salon und Workshop Integrale Beziehungen
Ucikcouple
Der integrale Ansatz für Liebesbeziehungen ist nicht nur eine Modeerscheinung, Kommunikationstechnik, Strategie, Praxis, Therapie oder ein Geheimnis. In Wirklichkeit berücksichtigt dieser Lösungsansatz alle Beziehungsweisheiten die uns heutzutage aus den Bereichen von Psychologie, Spiritualität, Biologie, Soziologie, Philosophie sowie Anthropologie zur Verfügung stehen. Diese Erkenntnisse und die gelebte Realität des Integralen Beziehungsmodells sind für alle Frauen und Männer unabhängig von ihren sexuellen Orientierung essentiell. Um sich in der komplexen, herausfordernden und manchmal verwirrenden Beziehungslandschaft moderner und post-moderner Liebe zurechtzufinden. Wenn Du Single bist, erhältst Du einen klaren Fahrplan, um einen passenden Partner(in) für die Ko-Kreation einer nachhaltigen und gesunden Liebesbeziehung zu finden bzw. anzuziehen und zu identifizieren (wer weiß, vielleicht findest Du sogar Deinen Seelenverwandten auf der Veranstaltung!?). Wenn Du in einer Beziehung bist, wirst Du Heilungs- und Wachstumspotenziale erkennen und realisieren, die Dir die Erhaltung und Vertiefung Deiner liebevollen Partnerschaft auf der Ebene von Körper, Verstand, Herz und Seele/Geist ermöglichen.
Martin Ucik • Integral Relationship


  • Sri Aurobindo Dr. Adrián Tavaszi, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Goethe-Universität Frankfurt, Lehrstuhl für Religionswissenschaften

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Sri Aurobindo (1872-1950) war einer der bedeutendster Mystiker der Neuzeit und ist sicherlich der meistgelesene indische Autor auf dem Gebiet der gegenwärtigen Bewusstseinsforschung. Ken Wilbers integrale Theorie hat ihm entscheidende Impulse zu verdanken. Aurobindo war der erste integrale Philosoph, der das westliche Denken auf originelle Weise mit der Tiefe der östlichen meditativen Erfahrungen verband und eine radikal weltbejahende, evolutionäre spirituelle Lehre entwickelte. Seine Biographie war geprägt durch die erfolgreiche Integration gegensätzlicher kultureller Prägungen. Er verbrachte einen Großteil seiner Kindheit in Großbritannien und erhielt auch seine komplette schulische und universitäre Bildung dort, sodass er den Zugang zur indischen Kultur nach seiner Rückkehr in jahrelanger autodidaktischer Arbeit finden musste. Er prägte die frühe Phase der indischen Unabhängigkeitsbewegung entscheidend mit, zog sich aber nach einschneidenden mystischen Erfahrungen bald aus der Politik zurück, um sich der Entwicklung seines integralen Yoga zu widmen. Der Gesprächsabend befasst sich mit Aurobindos komplexer Persönlichkeit, den philosophischen Grundlagen und den Schlüsselkonzepten seines Werkes und mit den Perspektiven, die sein Werk für eine mögliche Weiterentwicklung der Moderne eröffnet.

Dr. Adrián Tavaszi ist Religionswissenschaftler und Indologe, er lehrt hinduistische und buddhistische Religionsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Den Zen-Buddhismus hat er u. a. während Kloster-Aufenthalte in Deutschland und Japan studiert und praktiziert. Sri Aurobindos Werke und Ken Wilbers integrale Theorie hat er Anfang der 2000-er Jahre kennen gelernt, 2005 war er Herausgeber und Übersetzer von Sri Aurobindos sanskritsprachiger Schrift, der Sri Aurobindo Upanishad. Promoviert hat er an der Universität München über die Entstehung der weiblichen Göttlichkeit im klassischen Hinduismus.
Dr. Adrián Tavaszi


  • Warum Weisheit und Ritterlichkeit uns vor dem Untergang bewahren können  Themenkreis Wirtschaft 4.0 Insider Chuck Ian Gordon, Zukunftsforscher, Speaker und Science-Fiction-Autor

Viele Menschen fürchten ein Szenario wie bei Terminator und Skynet, bei dem überlegene künstliche Intelligenzen die Menschen auslöschen wollen – und das nicht zu unrecht. Die Angst vor intelligenten Maschinen ist jedoch der falsche Blickwinkel und stellt eine Denkfalle dar. Sie entspringt unserem schlechten Gewissen über unsere Angst und unsere Gier resultierend aus einem geringen Selbstvertrauen. Denken und handeln wir hingegen weise und ritterlich, haben wir allen Anlass zu einem gesunden Selbstvertrauen und können selbstbewußt als gereifte Persönlichkeiten die Zukunft gestalten.

Welche Denkfallen uns auf dem Weg ins 22. Jahrhundert begegnen mögen und wie wir diese erkennen und für uns und unser Umfeld entschärfen, erfahren wir an diesem Abend im Frankfurter Salon. Was die Zukunft auch bereithält: eine Kultur der Weisheit und Ritterlichkeit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Qualifikation unserer menschlichen Zivilisation für das 22. Jahrhundert. Auch wenn es bis dahin noch eine Weile dauert, ist es wichtig, heute damit zu beginnen. Somit erschaffen wir nach und nach eine friedlichere, bessere Welt für uns, unsere Kinder und Mitgeschöpfe.

Der Science-Fiction-Autor Chuck Ian Gordon ist seit Jahrzehnten Insider der IT-Branche. Sein technologisch fundiertes Romandebüt „GameW0rldz“ wirft gesellschaftliche Fragen der nahen Zukunft auf und ist mit eigenen KI-Experimenten hinterlegt. Mit der Fortsetzung von GameW0rldz – dem 3futurez Holodeck Musical – erschafft er als äußeren Rahmen eine immersive Virtual Reality Erfahrung. Doch noch wichtiger ist ihm der Inhalt unserer Wahl zwischen Utopie und Dystopie für unsere Zukunft. Weisheit und Ritterlichkeit stellt Gordon in Kontrast zu Angst, Gier und Rücksichtslosigkeit als fundamentale Triebkräfte.
Gordon´s Arcade
3FuturesZ Holodeck Musical
Game Word Z


  • In der GLS Bank Frankfurt: Gemeinwohl Ökonomie • Ein Wirtschaftskonzept mit Zukunft? • Mit Jörg-Arolf Wittig von der GWÖ-Initiative Wir bitten um Ihre Anmeldung unter: info@Neue-Salonkultur.de

Gemeinwohlökonomie

Die Gemeinwohl Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein Wirtschaftssystem etablieren, in dem das Gemeinwohl an oberster Stelle steht. Die Umsetzung hat begonnen: z.B. beteiligen sich die Spardabank München, die TAZ und weitere Unternehmen und haben bereits eine Gemeinwohlbilanz erstellt und veröffentlicht.

Jörg-Arolf Wittig von der Initiative Gemeinwohl-Ökonomie Rhein-Main stellt das von Unternehmern und dem Autor Christian Felber gemeinsam entwickelte Konzept und die ersten Umsetzungsergebnisse vor und steht für Fragen zur Verfügung. Er ist Diplomkaufmann mit über 20 Jahren Industrieerfahrung. Überwiegend als Personalleiter tätig und seit 5 Jahren als Freiberufler in der Entwicklungszusammenarbeit weltweit unterwegs. Aktiv ist er in der Initiative Rhein-Main für Gemeinwohl-Ökonomie und für die internationale Entwicklungs-Genossenschaft Oikocredit.

Die Veranstalterin Karin M. Lück wird in einer Kurzübersicht integrale Denk- und Handlungsansätze vorstellen und die Gemeinwohl Ökonomie dann im gemeinsamen Dialog mit den Gästen erörtern. Welchen Beitrag stiftet das vorgeschlagene Modell für eine nachhaltige, sinnhafte und menschlich perspektivisch ausrichtete Wirtschaft?
Gemeinwohl Ökonomie Initiative


  • Dialog für Deutschland • Wie beeinflusst die deutsche Geschichte noch heute unser alltägliches Leben? Ein dialogischer Ansatz tieferer Integrationsarbeit • Renate van der Veen, Coach für Hochbegabte, Frankfurt/Amsterdam und Karin M. Lück, Salonleiterin

„Als Neuling in Deutschland spüre ich einen Unterstrom von etwas ´Unaussprechbarem´. Das ´Unaussprechbare´ kann einen großen Einfluss auf das Leben haben. Daher fasziniert es mich sehr. In meiner Arbeit helfe ich das ´Unaussprechbare´ in Worte zu fassen – durch Dialog und Coaching. Denn, wenn wir etwas in Worte fassen,  befreit es uns Menschen und eröffnet uns neue Möglichkeiten für das Leben.
DialogfürDeutschland
Ich persönlich – eine Niederländerin – verbinde mit dem ´Unaussprechbaren´ etwas, was mit dem Verhalten zu tun hat und der Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Die Deutschen haben den Zweiten Weltkrieg verursacht und ausgelöst. Am Ende starben in Europa 55 Millionen Menschen und viele haben ihre Heimat verloren. Wie ist es, in einem Land zu leben, das eine solche Geschichte hat? Und welcher andere Teile seiner Geschichte wird in den Hintergrund gedrängt?
Die zentrale Frage für den Dialog an diesem Abend ist daher:
´Wie beeinflusst die Deutsche Geschichte noch heute unser alltägliches Leben?´
Wir erläutern zu Beginn die Grundlagen des Dialoges und die Dialogmethodik (Appreciative Inquiry) als auch das Dialogthema und werde ca. 2h ein sicherlich tiefes und berührendes, gleichzeitig auch ein der Zukunft zugewandtes Gespräch miteinander führen.
Renatevanderveen
Renate van der Veen ist Dialogbegleiterin, Teamtrainer und Coach für Hochbegabte.
Renate van der Veen


  • Ethik – Quo vadis? • Was hat Unternehmens-Ethik eigentlich mit mir zu tun? • Mit Carmen Neumayer von Ethics Council
    EthicCouncils
    In einer Impuls-Präsentation mittels wunderbarer Bilder wird unsere Impulsgeberin die wesentlichen Voraussetzungen und Entwicklungsschritte einer ethischen Risikokultur vorstellen. Unternehmensethik ist nicht bloßer Regelvollzug. Gibt es einen ´ethischen Autopiloten´? Ethik kann als diskursiver Prozess gelingen. Dieser beginnt bei mir selbst durch die Reflexion meiner inneren Einstellungen. Und nach ethischem Training können ICH und die am Diskurs teilnehmenden Personen gemeinsam – als WIR – bessere Entscheidungen treffen.

Unternehmens-Compliance gibt Regeln und Normen vor. Ein Ethik- Kodex legt Werte und Prinzipien fest. Dennoch treffen Manager manchmal (bewusst) unethische Entscheidungen. Warum handeln sie so? Passen Ethik und Wirtschaft überhaupt zusammen? Dies sind berechtige Fragen. Auch im Bewusstsein der Gesellschaft bekommt das Thema ´Ethik in Unternehmen´ einen zunehmend größeren Stellenwert. Spätestens seit der globalen Finanzkrise forcieren Politiker und Aufsichtsbehörden auch auf (inter-)nationaler Ebene ethische Maßnahmen. In Deutschland plant die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) neue Vorgaben für die Entwicklung einer angemessenen ethischen Risikokultur in die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) aufzunehmen. Daher stellt sich dringlicher denn je die Frage, wie Unternehmen eine ethische Risikokultur konkret entwickeln und fördern können. Mit solchen Fragen beschäftigt sich Neumayer Ethics Council als Unternehmensberater für Business Ethics und Unternehmenskulturentwicklung.

Carmen Neumayer ist Theologin und Volkswirtin. Gemeinsam mit ihrem Mann Michael Neumayer, einem Mathematiker und Geistlichen Begleiter, leitet sie die in Frankfurt ansässige Unternehmensberatung Neumayer Ethics Council. Die Angebotsfelder umfassen u.a. Beiratstätigkeit, Begleitung von Veränderungs- und Entscheidungsprozessen, Workshops, individuelle Gesprächsbegleitung und Ethik-Zertifikation (Ethik-Siegel), ESG-Investments und CSR-Projekte. Bei der Brückenbildung zwischen Wirtschaft und Ethik können die beiden Ethics Counselors auf langjährige Berufserfahrungen im Equity Derivatives- und Fonds Marketing zurückgreifen.
Neumayer Ethic Council